Digitalisierung

Wearables und RTLS vor dem Durchbruch

Die Vernetzung von Fabriken schreitet weltweit voran. 64 % der Unternehmen wollen ihre Fabriken bis 2022 komplett vernetzen. Wearables und RTLS spielen dabei eine wichtige Rolle, wie eine Umfrage des Technologie-Anbieters Zebra ergab.

Die produzierenden Unternehmen haben sich in Sachen Smart Factory in den nächsten Jahren einiges vorgenommen. Bis zum Jahr 2022 wollen 64 % ihre Fabriken komplett vernetzt haben. Nach heutigem Stand bezeichnen 43 % der Unternehmen ihre Fabriken als vernetzt. Das geht aus einer Umfrage des Technologie-Anbieters Zebra unter weltweit 1.100 Unternehmen hervor.

Wearables und RTLS helfen bei der digitalen Transformation

Schlüsseltechniken bei der Vernetzung sind der Umfrage zufolge unter anderem Identifikationslösungen und Wearables (tragbare IT-Komponenten). Beiden Bereichen steht bis 2022 ein deutliches Wachstum bevor. 55 % der Befragten gaben an, bis 2022 auf Wearables (Datenbrille & Co.) zu setzen. 63 % möchten mit Hilfe von ID-Techniken die Transparenz ihrer Prozesse verbessern. Zum Einsatz kommen dabei neben dem Klassiker Barcode zunehmend RFID-Lösungen und Echtzeit-Ortungsanwendungen (RTLS). RTLS wird besonders von europäischen Industrieunternehmen vorangetrieben.

Sprachsteuerung ist ein heißes Thema

Der Einsatz von Sprachsteuerungen ist besonders in den Fabriken von Großunternehmen mit mehr als einer Mrd. USD Umsatz ein heißes Thema. 55 % der Unternehmen aus dieser Kategorie planen entsprechende Investitionen.
In Gegenzug werden Papier und Kugelschreiber weitgehend aus den Fabriken verschwinden. Derzeit gaben immerhin noch 63 % der Befragten an, Informationen über wesentliche Fabrikationsvorgänge manuell aufzuzeichnen. 80 % davon wollen die fehleranfälligen manuellen Prozesse bis 2022 eliminieren.

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