eCommerce

AEB und shipcloud starten Kooperation und Entwicklungspartnerschaft

Das Stuttgarter Softwareunternehmen AEB und der Hamburger Shipping Service Provider shipcloud arbeiten künftig eng zusammen. AEB kann durch die Zusammenarbeit die Präsenz im boomenden E-Commerce ausbauen. Die shipcloud-Kunden profitieren von einer einfachen IT-Anbindung an 150 KEP-Dienste und Speditionen sowie optimalen Lösungen für Anforderungen mit sehr hohem Sendungsvolumen.

Gute Nachrichten für den Online-Handel: Das Stuttgarter Softwareunternehmen AEB und der Shipping Serviceprovider shipcloud mit Sitz in Hamburg bündeln ihre Kräfte in einer Kooperation und Entwicklungspartnerschaft. Dadurch entstehen Lösungen für die Digitalisierung der Versandlogistik in der eCommerce-Branche. Ein gemeinsamer Pilotkunde ist bereits im Livebetrieb.

„Durch die Zusammenarbeit von AEB und shipcloud entsteht eine einzigartige Versandplattform, die es Online-Händlern ermöglicht, ihr ERP-, Shop- oder Warenwirtschaftssystem über eine einfach integrierbare einheitliche Schnittstelle an die Systeme von mehr als 150 KEP-Dienstleistern und Speditionen anzubinden“, sagt Steffen Frey, Mitglied des Verwaltungsrats von AEB. „Und das hochperformant auch bei sehr hohen Sendungsvolumen“.

Kernkompetenzen ergänzen sich perfekt

„Beide Unternehmen haben ihre Kernkompetenzen in verschiedenen Bereichen und ergänzen sich perfekt. Die AEB verfügt über fundiertes Know-how im Bereich Logistik- und Zollsoftware für Industrie- und Handelskunden. shipcloud verfügt über fundiertes Know-how in der Schnittstellenentwicklung und in der Integration von Versandlösungen in die Systeme von Online-Händlern“, sagt Stefan Hollmann, Gründer und Geschäftsführer bei shipcloud. 

Angebot befriedigt Nachfrage nach Multi-Carrier-Konnektivität

Die Lösungen der beiden IT-Unternehmen trägt mehreren Branchentrends Rechnung. Beispielsweise wollen sich immer mehr Kunden den Zustelldienst für ihre Bestellung selbst auswählen. „Die Online-Händler benötigen Softwareunterstützung, um die von den Kunden gewünschte Multi-Carrier-Konnektivität anbieten zu können. Heute stehen über shipcloud schon mehr als 50 Plug-Ins oder Integrationen zur Verfügung, mit denen das eigene in Shop-, ERP- oder Wawi-Systeme an alle wesentlichen Versanddienstleistern verbunden werden kann “, sagt Stefan Hollmann. Das Gleiche gilt für Fulfillment-Dienstleister, die eine unkomplizierte Einbindung von möglichst allen relevanten Logistikern in die eigene E-Commerce Lösung suchen, um sie ihren Kunden als Dienstleistung anzubieten. Oder für Spediteure und KEP-Dienstleister, die für die Integration gerade von kleinen und mittleren Kunden dringend eine Plattformlösung brauchen.

Ein weiterer Trend: Immer mehr Industrieunternehmen entdecken den E-Commerce-Markt für sich und vertreiben ihre Waren im B2B-Sektor online.  „Die Industriekunden haben gerade im B2B-Geschäft hohe Anforderungen an das Tracking, Retourenmanagement und sofortiges Onboarding neuer Logistikdienstleister, die wir zusammen mit shipcloud hervorragend abbilden können“, erklärt Steffen Frey. AEB verfügt durch seine Lösung Carrier Connect bereits über langjährige Erfahrung beispielsweise in Bezug auf den hochperformanten Druck von Versandlabeln oder in der Retourenlogistik.

Unterstützung beim grenzüberschreitenden Versand

Als führender Anbieter von IT-Lösungen für Zoll und Außenwirtschaft will AEB zusammen mit shipcloud mittelfristig ganzheitliche Lösungspakete entwickeln, welche eCommerce-Unternehmen beim internationalen Versand unterstützen. Gerade bei der Zollabwicklung von grenzüberschreitenden Lieferungen und bei der vorgeschriebenen Sanktionslistenprüfung sehen die Kooperationspartner einen hohen Bedarf mit den entsprechenden Anforderungen, wie z. B. Verzollung (Zoll) und internationale Carrier. Ein Vorteil ist hier die Präsenz der AEB an 18 Standorten in 10 Ländern. Zudem sehen shipcloud und AEB eine wachsende Nachfrage nach datengesteuerten Analyse- und Optimierungsdienstleistungen. „Es gibt ein großes Potenzial im Markt für ein umfassendes Angebot, das nun gemeinsam geschaffen wird“, fasst Stefan Hollmann zusammen.

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