ZOLL

Reparatursendungen zolltechnisch korrekt abwickeln

Der zunehmende grenzüberschreitende E-Commerce sorgt auch dafür, dass häufiger Reparatursendungen oder Retouren aus dem Ausland bei den deutschen Ausführern eintreffen. Wie aber zolltechnisch korrekt damit umgehen? Eine Arbeitshilfe der IHK Region Stuttgart sorgt für Durchblick.

Für viele Unternehmen ist es noch kein Selbstgänger: Was tun, wenn ein Kunde aus einem Drittstaat eine Ware zur Reparatur zurücksendet? Oder eine Retoure einreicht? Zu dem richtigen Workflow gehört der korrekte Umgang mit dem Zoll. Es gibt unterschiedliche Methoden, wie mit aus dem Ausland kommenden Reparatursendungen zolltechnisch umgegangen werden kann. Zur Wahl stehen folgende Verfahren:

  1. Abfertigung zum freien Verkehr als Rückware
  2. Abfertigung zum freien Verkehr
  3. Abfertigung zur aktiven Ausbesserung

Jedes der Verfahren hat Vor- und Nachteile. Abhilfe schafft jetzt eine neue Übersicht der IHK Region Stuttgart im Internet: Sie beantwortet die Frage, wie solche Einfuhren korrekt anzumelden sind und welches Zollverfahren sich für welche Fallkonstellation am ehesten anbietet. Darüber hinaus gibt sie Hinweise, wie der Zollwert bestimmt werden kann. 

Sie finden die Arbeitshilfe unter https://www.stuttgart.ihk24.de

Sparen mit Veredelungsverfahren

Tipp für Unternehmen, die Reparaturen in Drittstaaten in Auftrag geben: Werden Reparaturen außerhalb der EU durchgeführt und als passive Veredelung gemeldet, fallen Abgaben nur auf die Reparaturkosten an. Reparaturen, die im Rahmen einer Garantie in einem Drittland ausgeführt werden, sind bei der Wiedereinfuhr sogar gänzlich abgabenfrei. Auch wenn Waren zur Reparatur in die EU zurückgeschickt werden, kann ein Veredelungsverfahren genutzt werden.

Wie das passende dieser besonderen Verfahren genutzt werden kann, erläutert AEB-Dozent Johannes Lieb in seinen Seminaren. 

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Global Trade in SAP®: Plug-ins als schlanke Alternative

Zugegeben: Es gibt Global Trade Solutions für SAP®, die alle denkbaren Anforderungen abdecken. Oftmals sind sie jedoch aufwendig in der Implementierung, kostenintensiv im Betrieb und komplex in der Anwendung. Das AEB-Prinzip ist anders: Sie wählen selbst aus, welche Funktionen Sie benötigen.

Seminare: Zoll & Außenhandel auf den Punkt gebracht

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