WuP

Freihandelsabkommen: Das passiert in 2019

Gegen Jahresende rücken die Themen Lieferantenerklärungen sowie Warenursprung und Präferenzen (WuP) in vielen Unternehmen in den Fokus. Haben Sie den Überblick über den weltweiten Freihandel? Mit praktischen Links und einem kostenlosen Online-Seminar hilft AEB Ihnen weiter.

Ruth Setzler 06.12.2018

Trotz oder gerade wegen der zunehmenden globalen Handelskonflikte: Die Verhandlungen über Freihandelsabkommen werden von vielen Staaten mit Hochdruck vorangetrieben. Die WTO gibt einen aussagekräftigen Überblick auf ihrer Webseite. Auf einer Weltkarte lässt sich jedes Land bzw. jede Freihandelszone anklicken. Dann wird eine Liste mit den ratifizierten Abkommen und denen in Planung aufgezeigt:
>> Wer mit wem: WTO-Weltkarte des Freihandels

Außerdem berichtet die Europäische Kommission (und in Folge auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) regelmäßig über die Verhandlungen von Freihandelsabkommen. Bekanntlich sind die Verhandlungen mit den USA seit 2016 eingefroren, das Abkommen mit Kanada (CETA) ist bereits seit 21. September 2017 vorläufig in Kraft. Mit Singapur und Vietnam ist die Ratifizierung Anfang 2019 vorgesehen, das Abkommen mit Japan soll ebenfalls 2019 in Kraft treten. Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Australien sind im November und Dezember fortgesetzt worden. Dagegen wurden die Verhandlungen mit Indien ausgesetzt.

>> Hier ein kompletter Überblick über den Stand der Verhandlungen und bereits abgeschlossene Freihandelsabkommen

>> Aktuelle Freihandelsabkommen (BMWi, 2018) 

Dabei stellt sich natürlich die Frage: Welche dieser Länder müssen bereits in den Lieferantenerklärungen aufgeführt sein? Aufmerksame Leser erkennen, dass eine Anführung Japans, Singapurs oder Vietnams zum jetzigen Zeitpunkt (November 2018) nicht möglich ist, denn die Anführung neuer Abkommen in einer Lieferantenerklärung setzt voraus, dass das Abkommen zum Zeitpunkt der Ausfertigung der Lieferantenerklärung zumindest im Amtsblatt der EU veröffentlicht ist, selbst wenn darin die Anwendbarkeit erst ab einem späteren Zeitpunkt normiert ist. 

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Ruth Setzler
Über die Autorin
Ruth Setzler
Ruth Setzler beschäftigt sich seit zwei Jahrzehnten mit Wissensmanagement, Kommunikation und Weiterbildung in der AEB. Sie entwickelt Perspektiven durch Seminare. Als Germanistin textet sie leidenschaftlich gerne und will Worte finden, die weiterbringen.

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