Single Window

EU plant zentrale Anlaufstelle für Zolldokumente

Das Single Window für die elektronische Übermittlung von Zolldokumenten für Export, Import und Versand ist ein Fernziel der EU-Kommission. Jetzt kommt ein weiterer Schritt. Noch bis zum 16. Januar können alle Prozessbeteiligten in einer Konsultation ihre Bedürfnisse formulieren.

Kerstin Ullrich 10.12.2018

Alle Dokumentationen für einen Import, Versand oder Export einmalig an eine zentrale Stelle innerhalb Europas elektronisch zu übermitteln – das ist ein Projekt, das sich die EU-Kommission auf die Fahnen geschrieben hat. Noch bis zum 16. Januar 2019 können Sie an der Umfrage der EU zu dem geplanten Single Window teilnehmen.

Je nach betroffener Ware müssen eine Vielzahl von Dokumentationen, Lizenzen oder Genehmigungen bereitgestellt werden – und gegebenenfalls fallen die Anforderungen unterschiedlich aus, je nachdem welcher Mitgliedsstaat betroffen ist.

Das Projekt „Single Window“ aus dem IT-Arbeitsprogramm des UZK soll Abhilfe schaffen und Aufwände für Unternehmen reduzieren. Ziel ist es, papierloses und vollständig digitales Arbeiten zu ermöglichen.

Jetzt ist die Sicht der Unternehmen gefragt

Um das Projekt in die richtige Richtung zu steuern, bietet die EU allen am Prozess Beteiligten mit der Konsultation die Möglichkeit an, dazu Stellung zu nehmen. Neben dem Ausfüllen des Fragebogens können die Teilnehmer an der Umfrage über ein Freitextfeld auch Änderungsvorschläge einreichen oder für weitere Hintergrundinformationen eigene Dokumente hochladen.

Kerstin Ullrich
Über die Autorin
Kerstin Ullrich
Als es in Sachen ATLAS 2009 in die heiße Phase ging, ist sie zur AEB gekommen. Verantwortlich als Redakteurin der AEB Community für praxisrelevante Neuerungen und Kundenfragen rund um Zoll und Außenwirtschaft.

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