Erfolgsrezepte bei volatilen Frachtraten in der Logistik
Studie

Erfolgsrezepte bei volatilen Frachtraten in der Logistik

Die Universität St. Gallen hat mit AEB und weiteren Partnern untersucht, wie sich die Volatilität der Frachtraten managen lässt. Das Ergebnis enthält Praxistipps und einige Aha-Erlebnisse.

Schwankungen im Verhältnis von Angebot zu Nachfrage haben schon immer die Dynamik in der Logistik beeinflusst. Gleiches gilt für Störungen der Supply Chains bei singulären Ereignissen wie (Natur-)Katastrophen, Krisen, Terrorismus und sozialen oder politischen Verwerfungen.

In den letzten zwei Jahren müssen wir aber eine neue Qualität der Volatilität erleben. Nahezu jeder Wirtschaftssektor ist von häufigeren Lieferengpässen, Unterbrechungen oder gar dem Zusammenbruch von Versorgungsnetzwerken betroffen. Wer dafür die kausalen Zusammenhänge allein in der Pandemie verortet, springt zu kurz. Die Ursachen sind so vielschichtig wie die Ansätze zur Minderung und Abwehr.

Diverse Studien belegen schon lange die Notwendigkeit für resilientere Lieferketten und ein adaptives Risikomanagement. Letzteres wurde allerdings in 2021 von Gartner auf der Hypecycle-Kurve für Supply Chain Strategie im tiefen Tal der Desillusionen verortet. Ein deutliches Signal also, dass die grundsätzlichen Fortschritte zur Beherrschung der Volatilität nicht mit den Erwartungen mithalten konnten. In der Realität werden vor allem Umfang und Herausforderungen bei der notwendigen Transformation unterschätzt.

Neue Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse

Insofern wird die Studie des Instituts für Supply Chain Management der Universität St. Gallen zu einem Aha-Erlebnis führen. Die umfassende Darstellung von Szenarien und Dimensionen der Volatilität befördert das notwendige Verständnis für die Zusammenhänge und Wechselwirkungen.

Durch die Klassifizierung der Problemstellungen und Zuordnung von praktischen Lösungsansätzen in unterschiedlichen Ausprägungsstufen wurde die ursprüngliche Zielsetzung sogar noch deutlich ausgeweitet.

Zudem beinhaltet die Analyse sechs Fallstudien, die relevante aufzeigen, wie Logistikakteure mit volatilen Frachtpreisen in der Praxis umgehen. Die sechs Case Studies von Coop, DB Cargo, EK Procurement, Fygen, Heraeus und Migros geben Einblicke, wie und welche Maßnahmen Unternehmen in der Praxis umgesetzt haben.

Das wichtigste im 60-Minuten-Live-Webinar

Wer mit der Umsetzung eines nachhaltigen Risikomanagements für die Supply Chains betraut ist, wird dies sehr zu schätzen wissen. Als Konsortialpartner hat AEB auf Basis ihrer langjährigen Erfahrungen mit viel Freude zu der Untersuchung beigetragen. Die wesentlichen Ergebnisse der Studie stellen wir gemeinsam mit dem Institut für Supply Chain Management der Universität St. Gallen am 20. September 2022 um 11 Uhr in einem 60-minütigen Webinar vor.

Die komplette Studie steht hier kostenfrei zum Download zur Verfügung.