Mehrwertsteuer

Logistikdienstleistungen: Mehrwertsteueränderungen einfacher managen

Wie Software helfen kann, auch bei Mehrwertsteueränderungen die Berechnung der eigenen Logistikservices automatisiert und zuverlässig zu erledigen.

Export- und Importanmeldungen, Versand- oder Transportabwicklungen – viele Unternehmen übernehmen Dienstleistungen in Außenwirtschaft und Logistik für Kunden, Partner oder interne Auftraggeber. Doch die Be- und Verrechnung von Preisen für diese Services ist oftmals eine Herausforderung. AEB Logistics Cost Management unterstützt den kompletten Abrechnungsprozess – von der automatisierten Preis- und Kostenkalkulation bis zur Fakturierung und Leistungsverrechnung.


Mehrwertsteueränderung einfach einprogrammieren

Je nach Bedarf kann Logistics Cost Management für die erbrachten Services auch die anfallende Mehrwertsteuer berechnen. Dies ist individuell konfigurierbar, sodass beispielsweise unterschiedliche Mehrwertsteuersätze für unterschiedliche Länder, Dienstleistungen oder Leistungsempfänger berücksichtigt werden. Auch eine Zuordnung zu Mehrwertsteuertypen, wie sie beispielsweise zur korrekten Verbuchung im SAP®-System nützlich ist, ist möglich. 

Kommt es zu Änderungen bei den Mehrwertsteuersätzen, lassen sich diese in der Software einfach vorausplanen und abbilden. Dazu werden in Logistics Cost Management neue Mehrwertsteuersätze hinterlegt. Durch die Angabe einer jeweils entsprechenden Gültigkeitsdauer verwendet die Software automatisch im entsprechenden Zeitraum die hinterlegten Sätze zur Kalkulation. 

Für die Zeit nach der jetzigen Periode mit reduzierten Sätzen wird dann wieder der ursprüngliche Satz (oder auch ein anderweitiger neuer Satz) mit dem entsprechenden Datum hinterlegt, der dann für die Berechnung zum Einsatz kommt.

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Korrekten Leistungszeitraum verwenden 

Eine Herausforderung in Sachen Mehrwertsteuerberechnung ist es, den korrekten Leistungszeitraum zu verwenden. Dies konnte bei der Mehrwertsteuersenkung zum 1. Juli 2020 zu Problemen führen – etwa wenn in einer Rechnung aufgrund eines falschen Leistungszeitpunktes der davor geltende höhere Mehrwertsteuersatz ausgewiesen wurde. Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Spedition und Logistik (DSLV), warnte in einer Pressemeldung: „Bei Angabe des falschen Steuersatzes in einer Rechnung, droht der Vorsteuerabzug für die zu hoch ausgewiesene Steuer versagt zu werden.“

Für die Verwendung des korrekten Leistungszeitraum kann Logistics Cost Management über eine Webservice-Standardschnittstelle alle notwendigen Informationen aus operativen Systemen übernehmen – inklusive des jeweiligen Datums der erbrachten Leistung. Darauf basierend kann die Software die Preise inklusive der korrekten Mehrwertsteuer berechnen.

Wie dies konkret funktioniert, zeigt beispielhaft die Abrechnung von Versanddienstleistungen: Sie verpacken und versenden Waren für Kunden oder andere Abteilungen und stellen diesen die erbrachten Dienstleistungen in Rechnung. Ihre Logistiksoftware (z. B. WMS, TMS, Versandsoftware) liefert für jeden Versandvorgang alle für die Preisberechnung nötigen Details über die von Ihnen erbrachten Leistungen: beispielsweise Anzahl der Packstücke, Packstückarten und Gewicht, Land des Empfängers, Zusatzleistungen und eingeholte Genehmigungen. Anhand dieser Informationen berechnet Logistcs Cost Management für jeden Versandvorgang auf Basis der von Ihnen hinterlegten Preisstaffeln, Regeln und Mehrwertsteuersätze die notwendigen Preise.