GTM-Studie

Fünf Gründe, warum die Digitalisierung der Zollprozesse nicht vorankommt

Der Wille ist da, aber wo ist der Weg? Fast 80 % der für die Global Trade Management Studie 2018 befragten Unternehmen arbeiten an der Digitalisierung ihrer Zollprozesse – oder planen dies. Doch längst nicht alle haben Erfolg. Lesen Sie hier über fünf Hindernisse auf dem Weg zur digitalen Zollabwicklung – und fünf Ideen, wie man sie überwindet.

Björn Helmke 26.11.2018

Wo sind die Stolperstellen bei der Digitalisierung der Zollabwicklung? Die GTM-Studie 2018 gibt Auskunft. Die befragten Unternehmen nennen fünf Haupthindernisse:

„Uns fehlt das Digitalisierungs-Know-how im Unternehmen“

35,6 % sehen fehlendes Digitalisierungs-Know-how als ein wesentliches Hindernis. Richtig ist, dass es im IT-Bereich mittlerweile einen erheblichen Mangel an Fachkräften gibt – und dass die vorhandenen IT-Mitarbeiter vor allem durch Wartung und Betrieb der vorhandenen Systemlandschaft gebunden sind. 

Lösung: Engagieren Sie für das Projekt einen Berater. Oder arbeiten Sie mit einem IT-Unternehmen zusammen, das nicht nur eine gute Software einbringt, sondern auch ein hohes Prozessverständnis. Kennen Sie beispielsweise die nEXt-Softwareplattform von AEB? Mit deren Hilfe lassen sich Prozesse modellieren und mit Standortsoftware aus der Cloud abbilden. Hebt die Digitalisierungsvorteile, schont Ihre IT-Ressourcen.

Box: Hier weitere Informationen zur Digitalisierung der Zollabwicklung und kostenloser Download der Studie

Weitere Informationen zur Digitalisierung der Zollabwicklung in der Global Trade Management Studie

„Unser Management unterstützt die Digitalisierung nicht“

34,6 % der Befragten sehen sich bei der Digitalisierung der Zollprozesse durch ihr eigenes Management ausgebremst – allerdings sehen das genau 0 % der befragten Top-Manager genauso. Wenn das Management zurückhaltend ist, kann das an zwei Faktoren liegen. Andere Projekte haben Priorität, oder der Nutzen der Digitalisierung im Zollbereich ist dem Management nicht transparent. Zumindest im zweiten Punkt gibt es eine Lösung: Mit einer ROI-Berechnung zeigen Sie den finanziellen Vorteil auf. Der ist ziemlich regelmäßig gegeben: Fast 75 % der Befragten erwarten eine Reduzierung des Personalaufwandes durch Digitalisierung  der Zollabwicklung in den nächsten drei Jahren.

„Für die Digitalisierung haben wir nicht genug Geld“

33,2 % der Befragten beklagen fehlende finanzielle Ressourcen für die Digitalisierung. Natürlich kosten Digitalisierungsprojekte Geld. Aber wenn die Projekte so dimensioniert sind, dass ein klarer und messbarer Nutzen daraus entsteht, sind sie eine Investition, die sich sehr schnell bezahlt macht. Durch Beschleunigung der Zollprozesse, Transparenz, Rechtssicherheit und Reduzierung der Personalkosten. Langfristig kommt der Verzicht auf Digitalisierung womöglich teuer zu stehen: durch den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. 10 % der Befragten in der GTM-Studie sind bereits Digitalisierungsprofis, 32,8 % Fortgeschrittene. Nur 21 % beschränken sich auf eine Zuschauerrolle.

„Unser Netzwerk ist nicht passend aufgestellt“

30,5 % der Unternehmen befürchten, dass ihre Digitalisierungsbemühungen ins Leere laufen, weil sich die Supply Chain Partner nicht entsprechend aufstellen. Richtig ist, dass die unternehmensübergreifende Digitalisierung besonders viel Sinn macht. 

Lösung: Kennen Sie schon die Collaborationslösungen von AEB? Beispielsweise Customs Broker Integration, für den strukturierten Datentausch mit ihren Zollagenten und anderen Zolldienstleistern? Oder die Supplier Declaration Exchange zur Verwaltung von Lieferantenerklärungen. Wenn Ihr Netzwerk sich nicht digitalisiert – dann tun Sie es!

„Uns fehlt der Zugang zu den richtigen Technologien“

Das sagen immerhin 26,5 % der befragten Unternehmen. Natürlich gibt es – beispielsweise im Bereich der Datenanalyse – Technik, die hochkomplex, teuer und/oder wenig erprobt ist. Doch bei der Digitalisierung der Zollabwicklung und der Zollprozesse, kommt man auch mit erprobter und preisgünstiger Standardsoftware bereits sehr weit – vor allem wenn Sie diese in Ihr ERP-System unter anderem von SAP®, integrieren. AEB bietet ein breites Spektrum von Zolllösungen aus der Cloud an, mit denen Sie bei der Automatisierung Ihrer Prozesse weit vorn sind.

Sie wollen mehr über die GTM-Studie 2018 und die Digitalisierung der Zollprozesse erfahren? Hier geht es zum kostenlosen Download.

Björn Helmke
Über den Autor
Björn Helmke
Björn Helmke arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Fachredakteur in den Themenbereichen Transport und Logistik. Seit zwei Jahren schreibt der Betriebswirt (WA) mit wachsender Begeisterung über praxisbezogene Themen in der Außenwirtschaft. Sein Anspruch: Auch bei Fachthemen Lesespaß und Nutzen unter einen Hut bekommen.

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