Digitalisierung

IT-Budgets wachsen um fünf Prozent

Unternehmen im deutschsprachigen Raum geben angesichts der Digitalisierungswelle deutlich mehr Geld für IT aus. Das ist ein Ergebnis der DSAG-Investitionsumfrage. Außerdem enthüllt die Befragung, für was die IT-Entscheider das zusätzliche Geld ausgeben wollen.

Der Megatrend Digitalisierung ist jetzt auch in den IT-Budget angekommen. Laut der jährlichen Investitionsumfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) stocken die Unternehmen ihre IT-Investitionen um durchschnittlich 5 % auf. Im Vorjahr betrug das Wachstum lediglich 2 %. Die Österreicher sind mit 8 % besonders investitionsfreudig. Nur die Schweiz spart: Dort nehmen der Umfrage zufolge die Budgets um 2 % ab. Nur bezogen auf SAP-Projekte stiegen die Budgets im Durchschnitt um 6 % an.

Viel Geld für digitale Transformation

In diesem Jahr beschäftigt sich die DSAG-Investitionsumfrage neben den allgemeinen Zahlen besonders mit den Ausgaben für die Digitalisierung in den Mitgliedsunternehmen. So fließen über 60 % der Gelder im deutschsprachigen Raum in die digitale Transformation. Die Schweiz wird mit 70 % ihrer Innovationsführerschaft erneut gerecht. Über 50 % der Teilnehmer schätzen dabei Investitionen in bestehende Geschäftsprozesse in Zusammenhang mit der digitalen Transformation als wichtig bis sehr wichtig ein. Etwas über 40 % messen diesen Investitionen eine mittlere Bedeutung zu. 

Investitionen in neue Geschäftsmodelle haben eine geringere Bedeutung. 36 % der Befragten schätzen Investitionen in neue Geschäftsmodelle als wichtig bis sehr wichtig ein. Dieser Wert ist konstant geblieben zur Befragung von 2016. Etwas weniger als ein Drittel der Unternehmen misst der Digitalisierung keine hohe Bedeutung für Investitionen zu. Unternehmen aus Handel und Dienstleistung sind für Investitionen in neue Geschäftsmodelle offener als Industriebetriebe.

S/4HANA®: 33 Prozent noch unentschieden

Im Blick auf die SAP-Budgets zeigt, dass die neue ERP-Generation von SAP in den Unternehmen vorankommt. Zwar ist die Business Suite als Vorgänger von S/4HANA nach wie vor am relevantesten für Investitionen. Aber bis Ende dieses Jahrs wird S4/HANA in 6 % der Unternehmen eingeführt sein. Bis Ende 2020 wird sich dieser Anteil auf 32 % erhöhen. Allerdings haben sich knapp 15 % schon grundsätzlich gegen S4/HANA und für ein Festhalten an SAP® ERP 6.0 entschieden. In 33 % der Unternehmen ist diese Entscheidung noch offen.

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