Die BIS Affiliates Rule führt zu neuen Anforderungen, die im Zusammenhang mit sanktionierten Entitäten im Rahmen der US-Exportkontrolle erfüllt werden müssen. Unternehmen weltweit müssen prüfen, ob ihre nicht gelisteten Geschäftspartner zu 50% oder mehr im Eigentum von Entitäten stehen, die bestimmten US-Beschränkungen unterliegen. Die aktuelle Aussetzung der Regelung bietet Zeit, Ihre Prozesse rechtskonform aufzustellen: Mit der AEB-Software Compliance Screening und Dow Jones Content.
Durch automatisierte Prozesse und integrierte Ownership Intelligence.
Durch Prüfung der Geschäftsvorgänge von Auftrag bis Lieferung.
Mit weltweit skalierbarer Infrastruktur für Denied Party Screening.
Mit tiefgehenden, dokumentierten Kenntnissen über Geschäftspartner.
Versteckte Eigentumsverhältnisse bergen erhebliche Compliance-Risiken.
Nur direkt gelistete Unternehmen zu prüfen ist nicht mehr ausreichend.
Erforderliche Sorgfaltspflichten sind für manuelle Prozesse zu komplex.
Lieferketten- und Non-Compliance-Probleme werden wahrscheinlicher
Bewerten Sie Ihre Compliance-Prozesse und bereiten Sie Ihre Daten, Systeme, Prozesse und Mitarbeitende vor.

Prüfen Sie, ob Ihr Unternehmen mit den US-EAR unterliegenden US-Produkten (Waren, Software und Technologie), im Ausland hergestellten Produkten und ausländischen Direktprodukten arbeitet oder mit den US-EAR unterliegenden Aktivitäten in Verbindung steht.

Nicht nur die übliche Sanktionslistenprüfung ist vorzunehmen: Auch mittelbare Sanktionen im Zusammenhang mit den Eigentumsverhältnissen und verbundenen Unternehmen ihrer Geschäftspartner sind abzudecken – anhand sorgfältig ausgewählter Daten.

Prüfungen sollte erfolgen, bevor Risiken in die betrieblichen Abläufe einfließen. Dazu gehören: Erfassung von Kunden- und Lieferantendaten, Auftragserfassung, Lieferfreigabe, Exportkontrollprüfungen, Versandabwicklung sowie Stammdatenänderungen.

Nicht jeder Compliance-Treffer gleicht dem anderen. Ihre Compliance-Teams benötigen konfigurierbare Arbeitsabläufe für die Identifizierung kritischer Treffer sowie deren Überprüfung, Bewertung, Entscheidungsfindung, Dokumentation und kontrollierte Freigaben.

Sie müssen gebotene Sorgfalt nachweisen – und darlegen können, was genau überprüft wurde, welche Daten verwendet wurden, welche Regelungen zur Anwendung kamen, wer einen Treffer überprüft hat und warum ein Vorgang gesperrt oder freigegeben wurde.

Alle Teams aus den Bereichen Vertrieb, Beschaffung, Logistik, Exportkontrolle, Kundenservice und Stammdaten müssen verstehen, warum eine auf Eigentumsverhältnissen basierende Prüfung einen Vorgang stoppen kann, selbst wenn der Geschäftspartner selbst nicht sanktioniert ist.
Die Lösung sollte direkte und indirekte Beteiligungsstrukturen über verschiedene Rechtsgebiete hinweg automatisch identifizieren und überprüfen.
Eigentumsstrukturen und Sanktionslisten unterliegen ständigen Änderungen. Eine kontinuierliche Überwachung ist daher von entscheidender Bedeutung.
Der Umfang Ihres Screenings sollte sich an die Entwicklung Ihres Unternehmens anpassen, um nach Bedarf problemlos neue Listen und Inhalte hinzuzufügen.
Flexible Integrationsmöglichkeiten sind entscheidend für durchgängige Sicherheit und Compliance in Ihrer gesamten Systemlandschaft.
Die Software muss alle Schritte des Prüfungsprozesses protokollieren, alle Aufzeichnungen archivieren und lückenlose Audit-Trails führen.
Es ist entscheidend, aktuelle Organisationseinheiten, Regionen und Tochterunternehmen miteinzubeziehen – mit zentralem Zugriff und Transparenz.

Die AEB-Software Compliance Screening mit Dow Jones Content ermöglicht es Compliance-Teams, Risiken zu identifizieren und zu mindern, die andernfalls hinter Tochterunternehmen, verbundenen Unternehmen, Joint Ventures oder komplexen Unternehmensstrukturen verborgen blieben. So können Sie Sanktionslistenprüfungen in kontinuierliche Ownership Intelligence umwandeln.
Die BIS Affiliates Rule spiegelt einen allgemeinen Wandel im Bereich der Exportkontrolle wider. Aufsichtsbehörden erwarten zunehmend von Unternehmen, dass sie nicht nur wissen, mit wem sie Geschäfte tätigen, sondern auch, wer die Eigentümer dieser Unternehmen sind oder wer sie kontrolliert – und wer letztendlich von den Geschäftsvorgängen profitiert. Die Regelung mag derzeit ausgesetzt sein, doch das Exportkontroll-Risiko durch mittelbare Bereitstellungsverbote bleibt bestehen.
Vorbereitete Unternehmen sind gut gewappnet, neueste gesetzlichen Anforderungen im dynamischen Umfeld zu erfüllen.

AEB-Produktexpertin für Compliance Screening