Neues System Automated Commercial Environment einsatzbereit
US-Exporte

Neues System Automated Commercial Environment einsatzbereit

Das Release 3 B des Automated Commercial Environment wurde ausgeliefert. Alle für die Einfuhr erforderlichen Statements können im ACE-System abgegeben werden.

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Rechtzeitig zum Jahreswechsel meldet die Customs and Border Protection (CBP) der USA einen wesentlichen Schritt bei der Einführung des Automated Commercial Environment, das als Single Window für alle Außenhandelsaktivitäten das veraltete Automated Commercial System (ACS) ablöst. Zum 6. Januar wurde das Release 3 B des Deployments G an Broker und Importeure ausgeliefert. Ab sofort können nun alle für die Einfuhr erforderlichen Statements im ACE-System abgegeben werden. Ausnahme sind sogenannte Reconciliation Statements, die mit dem Release 4 am 24. Februar ausgeliefert werden.

Probleme in der Einführungsphase

Die Einführung des gesamten Releases 3 war nach erheblichen Performanceproblemen von ACE um ein halbes Jahr verschoben worden. ACE ist ein Großprojekt, an dem weiterhin gearbeitet wird – hauptsächlich an der Integration anderer US-Behörden. 

Neben den Wirtschaftsbeteiligten bei Ein- und Ausfuhr werden auch andere US-Behörden (Partner Government Agencies; PGAs) angeschlossen – hier gibt es in vielen Fällen bislang lediglich einen Pilotbetrieb. Nach vollständiger Implementierung sollen sämtliche Transaktionen im Zusammenhang mit Importen und Exporten über das Single Window abgewickelt werden. 

MPF steigt inflationsbedingt

Bereits zum 1. Januar hat CBP die Merchandise Processing Fee (MPF) erhöht, die auf alle Importe fällig wird. Sie beträgt nunmehr 0,3464 % vom Wert der Importware (ohne Fracht, Versicherung und Zölle), mindestens aber 25,67 USD und maximal 497,99 USD. Die Erhöhung wurde nicht von der Trump-Regierung veranlasst. Die MPF wird seit 2015 an die Inflationsrate angepasst, sobald diese 1 Prozent überschreitet.