DELO digitalisiert seinen Versandprozess
Digitalisierung

DELO digitalisiert seinen Versandprozess

Durch den Einsatz der Versandsoftware des Stuttgarter IT-Anbieters AEB SE sanken die Durchlaufzeiten durchschnittlich um rund 30 %

Die DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA hat mit einer Software der AEB SE ihren Versandprozess durchgängig digitalisiert und optimiert. Die AEB Versandsoftware unterstützt den mittelständischen Weltmarktführer DELO bei der Sendungsbildung, beim Verpacken, bei der Gefahrgutabwicklung und beim Verladen aller Warensendungen. Auch die Exportabwicklung und die Kommunikation mit dem Zoll erfolgt darüber.
An die Lösung sind zudem sieben Transportpartner direkt angebunden. Damit ist DELO in der Lage, für diese automatisch korrekte Label, Versanddokumente und EDI-Nachrichten zu erstellen. Für den Versand mit rund 150 weiteren Spediteuren, vor allem bei den Incoterms Ex Works und FCA, erstellt die Software für DELO zudem generische Versandlabel und Speditionsaufträge.

24. February 2022, 11.00 - 11.55 Uhr .  Live-Webinar

Versandprozesse optimieren mit AEB Carrier Connect

Zuverlässige, effiziente Versandprozesse sowie eine effektive Zusammenarbeit mit den eigenen Transportpartnern sind entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Logistik. In dieser Software-Live-Demo zeigen wir Ihnen, wie die Multi Carrier Shipping Platform AEB Carrier Connect diese Ziele unterstützt.

Versandlogistik: Besonderheit Gefahrgutabwicklung

In der Software sind auch spezielle Kühlmittel-Verpackungsprozesse hinterlegt – etwa für temperaturempfindliche Klebstoffe. Hier kommt die Ware in der Regel zusammen mit einem Temperaturrecorder in eine Styroporbox mit Trockeneis. Die Software erkennt anhand von Artikelnummer und Positionstypen die Anforderungen und führt den Packer Schritt für Schritt durch den Ablauf. Zudem zeigt die Lösung beispielsweise an, ob und welcher Gefahrgutaufkleber anzubringen ist.

Versandlogistik: Schneller, sicherer, effizienter

Seit März 2021 ist die Software in allen Bereichen im Einsatz und DELO wickelt damit heute jährlich gut 20.000 Sendungen mit rund 35.000 Packstücken ab. Christian Walther, Leiter Produktion und Logistik bei DELO, zieht ein positives Fazit. „Unser Ziel war es, durch konsequente Digitalisierung und eine vollintegrierte Software die Prozesssicherheit, den Automatisierungsgrad und die Effizienz zu steigern. Das haben wir erreicht.“
Das zeigt sich unter anderem in der realisierten Zeitersparnis: Die Durchlaufzeiten für einen Versandauftrag sanken im Schnitt um etwa 30 %. Die größte Zeitersparnis gab es im Versandbüro bei größeren, komplizierten Sendungen, die oftmals mehrere Stunden in Anspruch nahmen. Diese werden heute in weniger als 60 Minuten bearbeitet.

Die Aussgangssituation in der Versandlogistik bei DELO

Ausschlaggebend für die Einführung war der anhaltende Wachstumskurs von DELO in den letzten Jahren. „Mit dem gestiegenen Sendungsaufkommen geriet unser bisheriger Prozess immer mehr an seine Grenzen“, erklärt Christian Walther.
So hatte das Unternehmen bisher unterschiedliche IT-Systeme im Versand im Einsatz und einige Prozessschritte wurden manuell erledigt. Für die Ausfuhranmeldungen setzte das Unternehmen beispielsweise auf eine Zollsoftware eines Drittanbieters, die Versandlabel wurden über Tools der jeweiligen Transportpartner erzeugt und Lieferungsdokumente im ERP-System erstellt.
Die daraus resultierenden Systembrüche sowie belegbasierte Prozessschritte gehören jetzt der Vergangenheit an. Mit der neuen Software profitiert DELO damit neben kürzeren Verarbeitungs- und Durchlaufzeiten auch von einer durchgängigen Datentransparenz.

Über DELO

DELO ist ein führender Hersteller von Hightech-Klebstoffen und anderen multifunktionalen Materialien sowie dazugehörigen Dosier- und Aushärtungsgeräten. Die Produkte des Unternehmens werden v.a. in der Automobil-, Unterhaltungs- und Industrieelektronik eingesetzt. Sie befinden sich in fast jedem Handy und jedem zweiten Auto weltweit, zudem in Kameras, Lautsprechern, Elektromotoren oder Sensoren. DELO hat seinen Hauptsitz in Windach bei München und verfügt über Tochterunternehmen in China, Japan, Malaysia, Singapur und den USA sowie Repräsentanzen und Vertretungen in zahlreichen weiteren Ländern. Mit über 820 Mitarbeitern erwirtschaftete der Mittelständler im Geschäftsjahr 2020/21 einen Umsatz von rund 170 Mio. Euro.