AEB im ZDF

TV-Kommissare von SOKO Stuttgart ermitteln in Möhringen

Am Morgen des 12. Oktober fuhren Busse und Technikwagen der Bavaria Fiction GmbH in der Sigmaringerstraße 109 vor. Eine Crew aus mehr als 60 Personen verwandelte das AEB Headquarter in einen Filmschauplatz. Einen Tag lang prangte der fiktive Firmenname F+J am Haupteingang während sich dahinter ein nicht ganz alltäglicher Arbeitstag abspielte.

Ruth Setzler 18.10.2018

Der Bau des neuen AEB Headquarters durch das Architekturbüro Riehle + Assoziierte erregte vor etwas mehr als einem Jahr Aufsehen in der Architekturszene und die Innenausstattung durch die Ippolito Fleitz Group wurde in mehreren Magazinbeiträgen hervorgehoben. Die Besonderheit des Gebäudes erkannte auch Film-Architekt Thomas Stromberger, der als studierter Architekt für Studiobau und Drehorte zuständig ist. Ihn beeindruckten sofort die lebendige Atmosphäre und die Aufhebung des Sterilen. So wusste er beim ersten Besuch vor Ort: “Das Gebäude ist der Hammer. Hier werden unsere Schauspieler von großartigen Räumen umrahmt.“ 

AEB Headquarter wird zum Drehort

Mitte Oktober stand somit für die Kommissare Martina Seiffert (gespielt von Astrid M. Fünderich), Joachim Stoll (Peter Ketnath) und Rico Sander (Benjamin Strecker) ein Außeneinsatz in Möhringen auf dem Dreh-Plan. Sie ermittelten gegen Verdächtige in einem Mordfall, hatten aber auch offene Augen und Ohren für Ihre tatsächliche Umgebung. Astrid M. Fünderich war angetan vom Gebäude: „Es hat eine total schöne Atmosphäre. Man hat Licht und Luft. Einfach großzügig und voller Freiräume“ und Peter Ketnath ergänzte: „Ich habe mich hier auf jeder Ebene wohl gefühlt“. 

Die Schauspieler Astrid M. Fünderich (ganz links), Peter Ketnath (dritter von rechts) und Benjamin Strecker (ganz rechts) mit den AEB-Komparsen.
Die Schauspieler Astrid M. Fünderich (ganz links), Peter Ketnath (dritter von rechts) und Benjamin Strecker (ganz rechts) mit den AEB-Komparsen.

Die Freude hallt nach

Geschäftsführer Matthias Kieß hatte eine Bedingung an die Drehgenehmigung geknüpft: Keine Leiche im Gebäude. Mit Gewalt sollen weder die Firmen AEB und AFI noch der Firmensitz verbunden werden. Aber der Spaß über die für den Film entdeckte Architektur-Perle sollte spürbar sein: Deswegen waren neben den Schauspielern am Drehtag auch elf Komparsinnen und Statisten aus der Belegschaft der AEB und Schwesterfirma AFI im Einsatz vor der Kamera.  Auf Kommando belebten Sie die Filmbilder und konnten, wie Empfangsdame Frau Lenz, zum Teil auch sich selbst spielen. Das Komparsenentgelt wurde von einigen Mitspielenden direkt an die AEB/Stiftung gespendet – damit die Freude des Drehtags noch anderen Menschen zu Gute kommt.

Nun fiebern alle dem ZDF-Sendetermin in voraussichtlich einem halben Jahr entgegen.

Die AEB-Komparsen vor dem Logo der fiktiven Baufirma F+J.
Die AEB-Komparsen vor dem Logo der fiktiven Baufirma F+J.
Ruth Setzler
Über die Autorin
Ruth Setzler
Ruth Setzler beschäftigt sich seit zwei Jahrzehnten mit Wissensmanagement, Kommunikation und Weiterbildung in der AEB. Sie entwickelt Perspektiven durch Seminare. Als Germanistin textet sie leidenschaftlich gerne und will Worte finden, die weiterbringen.

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