Interview

Brexit: „Mit Automatisierung können wir nicht alles auffangen“

Im Interview mit dem DVZ-Chefredakteur Harald Ehren auf dem Deutschen Logistik-Kongress warnt AEB-Geschäftsführer Marcus Meißner vor Störungen der Warenflüsse von und nach Großbritannien für den Fall eines harten Brexits.

Björn Helmke 05.11.2018

Im Fall eines harten Brexits sind ein Chaos an den Grenzen, lange Wartezeiten bei der Verzollung und Probleme bei der pünktlichen Versorgung mit Gütern im Warenverkehr von und mit Großbritannien kaum zu vermeiden. Eine entsprechende Warnung hat Markus Meißner, Geschäftsführer von AEB, während des Deutschen Logistik-Kongresses 2018 in Berlin in einem Interview mit der renommierten Fachzeitschrift DVZ ausgesprochen. 

In den ersten Monaten werde es viele manuelle Prozesse geben, auch eine umfassende Automatisierung der Zollprozesse könne nicht alles auffangen. Meißner wies auch darauf hin, dass der britische Zoll ausgerechnet zum März 2019, dem Datum für den Brexit, einen Wechsel seines Zollsystems plant. Für das bisherige System Chief geht dann CDS an den Start – und muss im schlimmsten Fall eine Bewährungsprobe unter nie gekannter Last bestehen.

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Björn Helmke
Über den Autor
Björn Helmke
Björn Helmke arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Fachredakteur in den Themenbereichen Transport und Logistik. Seit zwei Jahren schreibt der Betriebswirt (WA) mit wachsender Begeisterung über praxisbezogene Themen in der Außenwirtschaft. Sein Anspruch: Auch bei Fachthemen Lesespaß und Nutzen unter einen Hut bekommen.

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