SECURITY

USA erweitern Voranmeldefristen für Luftfracht

Mit der Einführung des ACAS-Systems verschiebt das Department for Homeland Security die Anmeldefristen für Luftfrachtsendungen nach vorne. Künftig müssen die Airlines sicherheitsrelevante Daten bereits an den US-Zoll übermitteln, bevor das Flugzeug beladen wird.

Björn Helmke 10.07.2018

Bei Luftfrachtsendungen mit dem Ziel USA müssen sicherheitsrelevante Daten seit dem 12. Juni an den US-Zoll übermittelt werden, bevor das entsprechende Flugzeug in Richtung USA beladen wird. Bisher war die Datenübermittlung bis vier Stunden vor Landung vorgeschrieben. Hintergrund: Das Department of Homeland Security hat das Air Cargo Advance Screening (ACAS) Programm in Kraft gesetzt.

Die USA hatten die Initiative 2011 ins Leben gerufen, nachdem Terroristen 2010 zwei Bomben an Bord von zwei Frachtflugzeugen platziert hatten. Ziel ist es, verdächtige Sendungen zu identifizieren, bevor das Frachtflugzeug seinen Abflughafen verlässt. Das Programm gilt ebenso für reine Frachter als auch für Bellyladung von Passagiermaschinen. Künftig müssen damit Daten wie die Nummer des Luftfrachtbriefs, Name und Adresse des Versenders sowie des Empfängers, Beschreibung der Fracht sowie deren Menge und Gewicht noch früher übermittelt werden. Erkennen die Behörden dann eine verdächtige Sendung, wird diese durchleuchtet.

Über den Autor
Björn Helmke
Björn Helmke arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Fachredakteur in den Themenbereichen Transport und Logistik. Seit zwei Jahren schreibt der Betriebswirt (WA) mit wachsender Begeisterung über praxisbezogene Themen in der Außenwirtschaft. Sein Anspruch: Auch bei Fachthemen Lesespaß und Nutzen unter einen Hut bekommen.

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