Parcel Shipping Index

Paketversand: China liegt vorn

Der internationale Paketversand ist in den vergangenen zwei Jahren um 48 % gewachsen. Die meisten Paketsendungen werden in China auf den Weg gebracht, die USA belegen Platz 2. Bei den Kosten für den Paketversand liegt die USA jedoch ganz vorn.

Jens Verstaen 05.10.2017

65 Mrd. Pakete – das ist laut dem Parcel Shipping Index des Technologieunternehmens Pitney Bowes weltweit die Menge an verschickten Paketen im Jahr 2016. Das bedeutet eine Zunahme beim internationalen Paketversand von 48 % in den letzten zwei Jahren. Bis zum Jahr 2021 sagt der Index ein jährliches Wachstum zwischen 17 bis 28 % voraus.

China ist Spitzenreiter im Paketversand

Für KEP-Dienste bedeutet das viel Arbeit – vor allem in China und den USA. Diese beiden Länder belegen im internationalen Vergleich die Spitzenplätze. So legte der Paketversand in China im vergangenem Jahr um 52 % auf 31 Mrd. Sendungen zu. Die USA kamen auf 13 Mrd., Japan auf 9 Mrd. Sendungen. 

Bei den Kosten für den Paketversand sind die USA Spitzenreiter: Dort liegen die Ausgaben bei 96 Mrd. US-Dollar, in China bei 60 Mrd. und in Japan bei 22 Mrd.

In Europa liegt Deutschland vorn

Der größte europäische Paketmarkt im Index ist Deutschland – sowohl bezüglich Volumen als auch Ausgaben. Die Ausgaben für Pakete erhöhten sich um 6 % auf 14 Mrd. Euro, das Versandvolumen wuchs 2016 um 6,7 auf 3,3 Mrd. Sendungen. Dabei machten B2C-Lieferungen 58 % aller versendeten Pakete in Deutschland aus.

Der zum zweiten Mal erstellte Parcel Shipping Index betrachtet jährlich das Volumen und die Ausgaben im B2B-, B2C-, C2B- sowie im reinen Endverbrauchergeschäft für Paketsendungen mit einem Gewicht von bis zu 31,5 kg. Die Studie deckt die folgenden 13 Märkte ab: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Australien, Brasilien, China, Indien, Italien, Japan, Kanada, Norwegen, Schweden und die USA.

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