Parcel Shipping Index

Paketversand: China liegt vorn

Der internationale Paketversand ist in den vergangenen zwei Jahren um 48 % gewachsen. Die meisten Paketsendungen werden in China auf den Weg gebracht, die USA belegen Platz 2. Bei den Kosten für den Paketversand liegt die USA jedoch ganz vorn.

65 Mrd. Pakete – das ist laut dem Parcel Shipping Index des Technologieunternehmens Pitney Bowes weltweit die Menge an verschickten Paketen im Jahr 2016. Das bedeutet eine Zunahme beim internationalen Paketversand von 48 % in den letzten zwei Jahren. Bis zum Jahr 2021 sagt der Index ein jährliches Wachstum zwischen 17 bis 28 % voraus.

China ist Spitzenreiter im Paketversand

Für KEP-Dienste bedeutet das viel Arbeit – vor allem in China und den USA. Diese beiden Länder belegen im internationalen Vergleich die Spitzenplätze. So legte der Paketversand in China im vergangenem Jahr um 52 % auf 31 Mrd. Sendungen zu. Die USA kamen auf 13 Mrd., Japan auf 9 Mrd. Sendungen. 

Bei den Kosten für den Paketversand sind die USA Spitzenreiter: Dort liegen die Ausgaben bei 96 Mrd. US-Dollar, in China bei 60 Mrd. und in Japan bei 22 Mrd.

In Europa liegt Deutschland vorn

Der größte europäische Paketmarkt im Index ist Deutschland – sowohl bezüglich Volumen als auch Ausgaben. Die Ausgaben für Pakete erhöhten sich um 6 % auf 14 Mrd. Euro, das Versandvolumen wuchs 2016 um 6,7 auf 3,3 Mrd. Sendungen. Dabei machten B2C-Lieferungen 58 % aller versendeten Pakete in Deutschland aus.

Der zum zweiten Mal erstellte Parcel Shipping Index betrachtet jährlich das Volumen und die Ausgaben im B2B-, B2C-, C2B- sowie im reinen Endverbrauchergeschäft für Paketsendungen mit einem Gewicht von bis zu 31,5 kg. Die Studie deckt die folgenden 13 Märkte ab: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Australien, Brasilien, China, Indien, Italien, Japan, Kanada, Norwegen, Schweden und die USA.

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