Außenhandel

Indien ersetzt Import Export Code

Wer Handel mit Indien treibt, muss seit dem 1. Oktober eine Änderung umsetzen: Statt des bisher vorgeschriebenen IEC ist auf allen Dokumenten die „Goods and Service Taxpayer Identification Number" (GSTIN) zu verwenden.

Björn Helmke 24.10.2017

Nach Informationen der Handelskammer Hamburg hat Indien den Import Export Code (IEC) mit Wirkung vom 1. Oktober 2017 durch eine 15-stellige „Goods and Service Taxpayer Identification Number“ (GSTIN) ersetzt. Dies soll ein einheitliches Verfahren bei der Erhebung von Umsatzsteuern sicherstellen. 

Die Nummer muss durch den indischen Importeur über ein Online-Portal der indischen Steuerbehörde angefordert werden. Die Erteilung ist kostenfrei. Bei Einfuhren nach Indien muss die GSTIN auf allen notwendigen Dokumenten vermerkt sein.

Bei Lieferungen an Firmen oder Personen, die von der GSTIN befreit sind, ist stattdessen die 10-stellige „Permanent Account Number“ (PAN) anzugeben. Dies ist die indische Steuernummer.

Björn Helmke
Über den Autor
Björn Helmke
Björn Helmke arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Fachredakteur in den Themenbereichen Transport und Logistik. Seit zwei Jahren schreibt der Betriebswirt (WA) mit wachsender Begeisterung über praxisbezogene Themen in der Außenwirtschaft. Sein Anspruch: Auch bei Fachthemen Lesespaß und Nutzen unter einen Hut bekommen.

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