AEB-Umfrage

„Brexit“ ist das Zollwort des Jahres

Die Leser des AEB-Newsletters haben gewählt: Mit großer Mehrheit bestimmten sie den Begriff Brexit zum Zollwort des Jahres 2018. Auch die nächstplatzierten Wörter sind nicht gerade positiv besetzt.

Björn Helmke 14.01.2019

Eine Überraschung ist es nicht: Mit einem Anteil von 63 % der abgegebenen Stimmen wählten die Leser des AEB-Newsletters den Begriff „Brexit“ zum Zollwort des Jahres 2018. Nachdem der Abschied Großbritanniens aus der EU schon seit Jahren durch die Medien geistert, bekam der Brexit in diesem Jahr auch für die Zollpraktiker zunehmend eine konkrete Bedeutung – und zwar keine positive. In immer mehr Unternehmen wird klar, welche Zusatzkosten die Desintegration für das eigene Geschäft mit sich bringt. Das gilt vor allem, wenn sie nahezu unvorbereitet als harter Brexit daherkommt.

Auch Handelskrieg und Schutzzölle lagen vorn

Auch bei dem zweit- und drittplatzierten Wort schwingen die aktuellen handelspolitischen Themen mit: „Handelskrieg“ brachte es auf 15 %, „Schutzzölle“ auf 11 %. Hier zeigen sich die Sorgen, welche die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump bei den deutschen Zollexperten hervorruft.

Insgesamt beteiligten sich 160 Experten an der Abstimmung. Im vorigen Jahr war „Neubewertung“ zum Zollwort des Jahres gewählt worden.

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Björn Helmke
Über den Autor
Björn Helmke
Björn Helmke arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Fachredakteur in den Themenbereichen Transport und Logistik. Seit zwei Jahren schreibt der Betriebswirt (WA) mit wachsender Begeisterung über praxisbezogene Themen in der Außenwirtschaft. Sein Anspruch: Auch bei Fachthemen Lesespaß und Nutzen unter einen Hut bekommen.

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