Präferierter Ursprung Ihrer WuP-Lösung: AEB

 

Die Lösung für das zeitgemässe und zukunftssichere Management von Lieferantenerklärungen und Präferenznachweisen. Und zur Präferenzkalkulation.

 
 
 

 Ein Beispiel

Je nach Länderabkommen und gültiger Präferenzregel können
Waren vergünstigt eingeführt werden. ASSIST4 ermittelt auf Basis
der vorhandenen Daten den Mindestverkaufspreis zum Erhalt des
Präferenzursprungs. Dabei kann der empfohlene Verkaufspreis je
Land und Abkommen stark variieren. Wird eine Werteregel mit einer
erweiterten Regel kombiniert, ist die Berechnung entsprechend
komplizierter. Vor allem wenn Toleranzregeln und Baugruppen eine
Rolle spielen. ASSIST4 bezieht alles ein. Wie in diesem Beispiel
eines E-Bike-Händlers, der von der Schweiz nach Deutschland
exportieren möchte.

Ein E-Bike – viele Materialien

Ein Hersteller von E-Bikes aus der Schweiz verkauft ein komplettes E-Bike. Als Grundlage für die Kalkulation dient eine Stückliste mit mehreren Positionen inklusive einer eigenen Baugruppe für den Motor. Bei der Herstellung verwendet er einige Zukaufartikel, die er von zwei unterschiedlichen Lieferanten bezieht: Ein Lieferant sitzt in der Schweiz und beliefert ihn mit Teilen im Wert von 2‘061.00 CHF. Der andere stammt aus den USA und verkauft Teile für 1‘062.00 CHF.

ASSIST4 zeigt auf: Präferenzberechtigt importieren durch Mindestverkaufspreis

In ASSIST4 WuP wird auf Basis der Stücklisten aus dem ERP kalkuliert.
Beim Lieferanten aus der Schweiz ist das präferenzielle Ursprungsland die Schweiz und es wird keine Kumulierung angewandt. Die Artikel werden mit dem Kennzeichen Präferenzware in ASSIST4 WuP geführt. Beim Lieferanten aus den USA hingegen wird eine Negativerklärung bereits automatisch beim Einlesen der Daten angelegt und der Status auf „ohne Präferenz“ gesetzt. ASSIST4 zeigt dann nach erfolgter Kalkulation einen Mindestverkaufspreis an, der in diesem Beispiel für den Verkauf
nach Deutschland bei 2‘655.00 CHF liegt.

Die rechtliche Grundlage: die komplexe Regel.

E-Bikes mit dem HS-Code 8711 sind für Lieferungen nach Deutschland
präferenzberechtigt, wenn der Wert aller Vormaterialien ohne Ursprungseigenschaft 40 % des Ab-Werk-Preises des Erzeugnisses nicht überschreitet. Den Wert des Vormaterials entnimmt ASSIST4 aus dem Wareneingang, der Bestellung oder dem Materialstamm. Ziel der Berechnung ist, pro Land den Ab-Werk-Preis für das Erzeugnis zu
ermitteln, ab dem die komplexe Regel erfüllt ist, sprich: der „Mindestverkaufspreis“. Dieser wird später ans ERP-System übergeben, um auch dort die Präferenzberechtigung zu erkennen.

 

Ziehen Sie Ihr Fazit selbst

ASSIST4 WuP macht Regeln transparent. In diesem Beispiel wurde die 40 %-Regel auf die Vormaterialien ohne Ursprung angewandt, um den Mindestverkaufspreis in Deutschland zu ermitteln. Im konkreten Fall liegt der Mindestverkaufspreis also bei 2‘655.00 CHF, wenn für 1‘062.00 CHF Teile aus den USA importiert werden. Der Hersteller kann daraus aber noch einen weiteren Schluss ziehen: Wenn er ein E-Bike in Deutschland maximal für 4‘750.00 CHF verkaufen will, darf der Wert der Teile aus den USA den Wert von 1‘900.00 CHF nicht übersteigen. Sonst verliert die Ware die Präferenzberechtigung. Dann wird die Ware trotz günstiger Einzelteile teurer durch höhere Zollabgaben. Und somit wird das Thema Warenursprung und Präferenzen für alle interessant. Vom Kunden, über den Vertrieb, Einkauf bis hin zum Controlling.

 
 
 
 

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