Nachweise auf einen Blick und Klick

Lieferantenerklärungen sind Nachweise über den präferenzrechtlichen Ursprung einer Ware. Sie werden für die Beantragung eines Präferenznachweises wie EUR.1 oder einer Ursprungserklärung auf der Rechnung benötigt – und damit können dann Präferenzen aus Freihandelsabkommen gewährt werden.
ASSIST4 WuP macht das Ausstellen, Anfordern und Verwalten von generellen Lieferantenerklärungen einfach, elektronisch und einsehbar. Und mit dem ATC :: Plug-in können Sie in SAP ® den Präferenztext sogar direkt auf Ihre Rechnung drucken.
 
 

Bei einer Online-Umfrage der IHK Region Stuttgart zum Thema Lieferantenerklärungen haben im Sommer 2012 über 2500 Unternehmen teilgenommen. Ein Auszug aus den Ergebnissen:

 

Eine Lieferantenerklärung soll nichts kosten…

 

Die Ausstellung einer Lieferantenerklärung ist für Kunden fast in allen Fällen kostenfrei. Zum Grossteil stellen Lieferanten die Erklärungen auf Kundenwunsch aus. Sie reagieren.

Erst grössere Unternehmen, meist mit mehr als 500 Lieferantenerklärungen pro Jahr, haben einen standardisierten Prozess und verschicken ihre generellen Lieferantenerklärungen automatisch. Sie agieren.

In welchen Fällen stellt Ihr Unternehmen Lieferantenerklärungen aus?

In welchen Fällen stellt ein Unternehmen Lieferantenerklärungen auszoom
 
 

…kostet durchschnittlich aber 75 CHF. Allein die Lohnkosten.

 

Die durchschnittlichen reinen Lohnkosten für die Erstellung einer LE liegen bei allen Unternehmen, die mehr als zehn Lieferantenerklärungen pro Jahr ausstellen, bei gut 75 CHF. Bei Unternehmen, die zwischen 

10 und 50 Lieferantenerklärungen im Jahr erstellen, liegen die Kosten bei gut 92 CHF pro LE – das ist ein Ergebnis der IHK Stuttgart.

 
Wie viel Arbeitszeit wird in einem Unternehmen pro Jahr insgesamt für Lieferantenerklärungen verwendet zoom

Wie viel Arbeitszeit wird in Ihrem Unternehmen pro Jahr insgesamt für Lieferantenerklärungen verwendet (Ausstellung, Prüfung, Pflege, Korrektur)?

 
 

Das Fazit: Je aufwändiger die Bearbeitung ist, desto geringer fällt der Vorteil der Handelsabkommen aus.

Die Erstausstellung einer generelle Lieferantenerklärung liegt deutlich über dem gemittelten Wert. Es ist daher ein betriebswirtschaftliches Muss, dass vor allem Aufgaben wie das Erneuern von generellen Lieferantenerklärungen automatisiert ablaufen. Sparen Sie durch das Einsetzen einer Software auch nur die Hälfte der momentanen Bearbeitungszeit, ist der ROI in der Regel schon nach einigen Monaten erreicht.

 
 

Auf eine Lieferantenerklärung muss man sich verlassen können

Rechtssicherheit

Auf Ihre Lieferanten müssen Sie sich verlassen können. Wenn auf Basis einer falschen Lieferantenerklärung ein falsch ausgestellter Präferenznachweis die Ware begleitet, kann das drastische Folgen haben. Dem Exporteur drohen ein Bussgeld sowie Nachforderungen des Kunden, wenn dieser den Importzoll nachträglich bezahlen muss.

Folge Präferenzwiderruf

Der Zollverantwortliche von Electrolux Deutschland, Werner Sandmann, verdeutlicht die Folgen einer falschen Lieferantenerklärung, wenn die Präferenz widerrufen wird: „Betrifft dies ein Teil, das in einer Massenproduktion verwendet wird, können Tausende produzierte Kühlschränke, Waschmaschinen oder Herde zu Unrecht ausgestellte

 

Präferenznachweise haben. Dann kann es im schlimmsten Fall in die Millionen gehen, die der Kunde vermutlich von einem zurückfordert.“
Ausserdem kann ein zu Unrecht ausgestellter Präferenznachweis ein Steuerstrafverfahren nach sich ziehen. Die Hersteller sollten also prüfen, ob die ausgestellten Lieferantenerklärungen korrekt sind.

Abwägung zwischen Aufwand und Vorteil

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen liegt die Schwierigkeit darin, Aufwand und Vorteile abzuwägen. Die Verantwortlichen sollten drei Fragen beantworten können: Sind die Exportmärkte präferenzberechtigte Märkte? Welcher Zollvorteil lässt sich dort erzielen? Und welche Prozesse müssen wie angepasst werden, um die Voraussetzungen für den Präferenzursprung zu erreichen?

 
 
 
 

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